Stereotypen im Bioladen
Donnerstag, den 11. März 2010Gestern hat es mich mal wieder in den Bioladen verschlagen, da die Sojamilch alle war und die nächste große Discounter Ladenkette zu weit weg ist.
Ich gehe dort eh schon nicht so gerne hin, weil ich weiß was mich dort erwartet! Und was sag ich!? Sämtliche Klischees wurden mal wieder erfüllt:
- Am Tofu-Kühlregal stand ein ungewaschenes Mädel mit Rastalocken, Anfang 20, das für ca. 80 € Biogemüse im Wagen liegen hatte. Die Klamotten sahen natürlich aus, als wäre sie gerade unter der Brücke herausgekrochen und Schminke hat sie wohl auch noch nie gesehen.
- Der gutsituierte Herr vor der Käsetheke (so um die 50), der sich angeregt mit dem Verkäufer über guten Käse unterhält und dabei “vergißt”, dass die anderen fünf Kunden hinter ihm vielleicht auch noch was von der Theke wollen.
- Die geschniegelte Mutti, mit einem Egoistenarschlocheinzelkind, die mitten im Gang steht und einen blöd ankuckt, wenn man ihren Einkaufswagen zur Seite schiebt.
- Die alternativ gekleidete Aushilfe an der Kasse (ca. Mitte 30) mit hellblonden Oberlippenbart, Pickel im Dekollete und natürlich auch ungeschminkt…gibt es da kein Bio Make Up?
- Der Quoteninder der die Regale einräumt um dem Ambiente ein weltoffenes Flair zu verleihen
Wenn ich mich mal wieder richtig aufregen möchte, weiß ich wo ich hingehe: In den Bioladen.
Happy Bashing ![]()
Andy






