Archiv der Kategorie ‘Ich bin spießiger!‘

Gartenzwerg Street Credibility

Dienstag, den 22. Februar 2011

Jukebox Gartenzwerg

Da soll doch nochmal jemand sagen, dass Gartenzwerge keine Street Credibility haben können…
Hier gefunden »

Blauschwingel & Flamendes Kätchen

Sonntag, den 25. April 2010

frühlings-fensterkästen

Auch im Früjhar 2010 wird wieder gegärtelt! Der Relaunch unserer Blumenkästen wurde jetzt durchgeführt…

Während im letzten Jahr so exotische Pflanzen wie die gelbbunte Kriechspindel gepflanzt wurden, setzen wir dieses Jahr auf Klassiker:

  • Stiefmütterchen blau bzw. gelb (a)
  • Blauschwingel (b)
  • Narzisse gelb (c)
  • Efeu (d)
  • Dahlie (e)
  • Flamendes Kätchen (f)

Im Vergleich zum F17-Team liegen wir damit in der “Ich bin spießiger!”-Kategorie erneut weit vorne.

Stereotypen im Bioladen

Donnerstag, den 11. März 2010

Gestern hat es mich mal wieder in den Bioladen verschlagen, da die Sojamilch alle war und die nächste große Discounter Ladenkette zu weit weg ist.

Ich gehe dort eh schon nicht so gerne hin, weil ich weiß was mich dort erwartet! Und was sag ich!? Sämtliche Klischees wurden mal wieder erfüllt:

  1. Am Tofu-Kühlregal stand ein ungewaschenes Mädel mit Rastalocken, Anfang 20, das für ca. 80 € Biogemüse im Wagen liegen hatte. Die Klamotten sahen natürlich aus, als wäre sie gerade unter der Brücke herausgekrochen und Schminke hat sie wohl auch noch nie gesehen.
  2. Der gutsituierte Herr vor der Käsetheke (so um die 50), der sich angeregt mit dem Verkäufer über guten Käse unterhält und dabei “vergißt”, dass die anderen fünf Kunden hinter ihm vielleicht auch noch was von der Theke wollen.
  3. Die geschniegelte Mutti, mit einem Egoistenarschlocheinzelkind, die mitten im Gang steht und einen blöd ankuckt, wenn man ihren Einkaufswagen zur Seite schiebt.
  4. Die alternativ gekleidete Aushilfe an der Kasse (ca. Mitte 30) mit hellblonden Oberlippenbart, Pickel im Dekollete und natürlich auch ungeschminkt…gibt es da kein Bio Make Up?
  5. Der Quoteninder der die Regale einräumt um dem Ambiente ein weltoffenes Flair zu verleihen

Wenn ich mich mal wieder richtig aufregen möchte, weiß ich wo ich hingehe: In den Bioladen.

Happy Bashing ;)
Andy

Radfahren an der Isar verboten

Montag, den 13. April 2009

radfahren abseits der wege
Sehr schön ist ja so eine Radltour entlang der Isar an einem sonnigen Sonntag (oder so wie heute Montag (Feiertag!)).

Das denken sich jedoch auch unglaublich viel andere: nämlich die komplette Bandbreite der Münchner, die Radfahren kann. Damit treffen auf den Radwegen entlang der Isar regelmäßig die folgenden Charaktere aufeinander und versperren sich gegenseitig den Weg:

Der Solo-Mountainbiker
Schnell, aggressiv und nervend: Er hat eine Klingel und wenn du diese missachtest/überhörst, wirst du seinen Ärger mit einer furchterregenden Notbremsung kurz hinter dir zu spüren bekommen. Motto: “Es kann nur einen geben: MICH!”

Das Sonntagsfahrer-Paar (oder heute eben Montagsfahrer-Paar)
Dieses erkennt man meistens an einer äußerst gemütlichen Geschwindigkeit: man hat’s ja nicht eilig, denn die Tour Haustür-Biergarten-Haustür ist bekannt und überschaubar. Der männliche Part fährt gerne 10-20 Meter voraus. Nicht zu übersehen:  der hoch-rote Kopf (ab dem späten Nachmittag (bzw. Post-Biergarten) ).
Vorsicht! Hier wird gerne einfach mal mitten auf dem Weg gewendet! Dies gottseidank  in einer gemächlichen Ruhe und Gelassenheit.

Die Sport-Spezis
2er- oder 3er-Gruppe, gleichgeschlechtlich. Fast immer mit Mountainbike und immer mit Fahrradtrikot (vorzugsweise T-Mobile). Die Freunde sind den ganzen Tag unterwegs, natürlich mit Biergarten-Stopp. Fahren (penetrant) nebeneinander um sich unterhalten zu können. Dies führt unweigerlich zu Fast-Frontal-Aufprällen mit entgegenkommenden Radlern. Besonders bemerkenswert (und beliebt bei entgegenkommenden Fahrern) ist das hemmungslose Nebeneinanderfahren wenn’s bergauf geht. Das ist jedoch auch eine Spezialität der nächsten Gruppe:

Das Sport-Pärchen

Ähnlich den Sport-Spezis immer mit Trikot und Radlerhose (primär im Partnerlook, versteht sich!).  Oft ist nicht ganz klar, wer die treibende Kraft ist, meist jedoch der männliche Part (“Versuch’ mal den steilen Waldweg langsam herunterzufahren; nicht absteigen!”).

Das Ganze wird schließlich noch komplementiert durch die Spaziergänger bzw. Wanderer, die den Radlweg blockieren. Oder ist das jetzt ein Wanderweg? Könnte das evtl. mal jemand ordentlich ausschildern? Wer regelt hier eigentlich den Verkehr? Und hoffentlich wird das Wetter bald wieder schlechter! Oder ich werde einfach nur noch Samstags radeln gehen! Und das dann gleich um 6 Uhr früh! Da schlafen nämlich noch die anderen. Oder ich bleib’ einfach daheim und schau’ in Ruhe und ohne Stress meinen Gartenzwerg beim gartenzwergerln zu.

Gartenzwerg mit Sonnenblume