Archiv der Kategorie ‘Geschichtchen‘

Our Man in Germering

Freitag, den 25. Februar 2011

dexter-gordon-our-man-in-parisWow! Letzte Woche konnte ich eine Blue Note Vinyl bei ebay als einzig Bietender ersteigern. Wahrscheinlich war die Auktion so preiswert und einsam, weil die Schallplatte nur zur Selbstabholung angeboten wurde.

Aber als grundsätzlich skeptischer und leicht paranoider Mensch stelle ich mir natürlich eine Reihe von unterschiedlichen Charakteren vor, die mich erwarten, wenn ich die Platte abhole: eine geschiedene Dame, die die Plattensammlung von Ihrem Mann auflöst (haha!) oder einen Gewaltverbrecher, der über eine ebay-Auktion sein neues Opfer sucht (wer wird einen dort bietenden Jazz-Fan schon vermissen?) oder doch einfach nur einen Plattenladen, der hofft, dass man vor Ort noch mehr kaufen werde (gefährlich).

Es erwartet mich aber ein älterer Jazz-Liebhaber: Im Wohnzimmer steht einer der wirklich teuren Plattenspieler, die dazugehörigen Lausprecher sind vom Feinsten, ein komplettes Wandregal ist voll mit überwiegend Jazz-Schallplatten. Der kommunikationsbedürftige Herr versucht mit mir zu Fachsimpeln und bietet mir aus seinem Sortiment weitere Platten zum Kauf ein. Wäre da nicht die Angst vor dem davor fantasierten Gewaltverbrecher gewesen, hätte ich mich hier sicher 1-2 h bestens unterhalten lassen können (und dabei zudem die Kommunikationslust des alten Mann befriedigt). Ich nehme also überhastet meine bestenst erhaltene Dexter Gordon-Platte und verlasse die Wohnung nach wenigen Minuten.

“Curiosity Killed The Cat” – Australia ‘89 revisited

Sonntag, den 30. Mai 2010

Nochmal zur Erinnerung: 1989 habe ich an einem Schüleraustausch mit Australien teilgenommen. Ich nahm dort natürlich auch am Schulunterricht teil. Im Englischkurs wurde “Free Writing” geübt, in dem die Lehrerin ein Sprichwort vorgab und jeder in 15 Minuten zu diesem Sprichwort schreiben sollte, was ihm dazu einfiel…

Curiosity Killed The Cat

We don’t have such exewrcises in Germany, so I don’t know exactly whait I have to write. F. told me that I should just write something to this sentensce and what I’m thinking about it.

So, “Curiosity killed the Cat” is a pop group who was very popular one or two years ago. I liked the music and I also saw this band on a live concert. But the concert was not good, because the singer couldn’t sing at all, he just wheezed and that doesn’t sounded too good. So, but I think I don’t shall write something about a music group which isn’t popular at all at the moment, I better write something about this/the meaning of this sentence. But I don’t know how to say/to write that in English so I better stop now.

We have such sentences also in Germany, they are SPRICHWÖRTER. The most important is, I think: WER ANDERN EINE GRUBE GRÄBT FÄLLT SELBST HINEIN.

Kommentar der Lehrerin:
Don’t use so + but together. Just one or the other.

Lustig. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich Curiosity Killed The Cat mal live gesehen habe, aber ich habe zumindet des Hit von damals bei YouTube gefunden. Hat was von “Rickrolling”, oder?

“Make Hay While The Sun Shines” lesen »

“Make Hay While The Sun Shines” – Australia ‘89 revisited

Montag, den 29. März 2010

Nochmal zur Erinnerung: 1989 habe ich an einem Schüleraustausch mit Australien teilgenommen. Ich nahm dort natürlich auch am Schulunterricht teil. Im Englischkurs wurde “Free Writing” geübt, in dem die Lehrerin ein Sprichwort vorgab und jeder in 15 Minuten zu diesem Sprichwort schreiben sollte, was ihm dazu einfiel…

Make Hay While The Sun Shines

So, yeah, I understand that meaning. But I think you have no problems to make hay in Australia, because the sun shines every day and I think the sun would also shine also in the night if there were no night!
Oh, this sentence doesn’t make sense! And I should stop now!
Kommentar der Lehrerin:
You don’t take proverbs literally. This is not about hay it means you must make the most of opportunities when they come along because they may not return. Tomorrow things might be different – that is it might rain.

Häh?!

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“Better Late Than Never” – Australia ’89 revisited

Sonntag, den 14. März 2010

1989 habe ich an einem Schüleraustausch mit Australien teilgenommen. Ich nahm dort natürlich auch am Schulunterricht teil. Im Englischkurs wurde “Free Writing” geübt, in dem die Lehrerin ein Sprichwort vorgab und jeder in 15 Minuten zu diesem Sprichwort schreiben sollte, was ihm dazu einfiel. Meine Aufsätze von damals tauchten vor kurzem wieder auf und ich will keinem meine schon damals hochphilosophischen Lebensansätze vorenthalten (inklusive aller Fehler)…

Hier also der erste meiner Australienaufsätze; weitere werden folgen!

Better Late Than Never

“This is the proverb I like the most, because I am always come late coming arriving late. I don’t know why, but if it’s there are school lessons I don’t like, meetings with friends or coming to the bus stop… I am always too late.

Let’s see, I sure don’t care when I arrive too late in a school lesons, and I think no other student cares about it. The problem is, I’m so sorry, (again) afraid & the teachers, who mostly don’t like that. Why?

My friends don’t care when I’m coming late arriving late, they wait for me, when they know that I’m sure definitely coming.

A big problem is that I’m always coming late arriving late to the bus stop, because the bus doesn’t wait for me. That’s why I always ride with my bike, because I miss the bus.”