Zu_krass_für_mich: Leif Randt’s LEUCHTSPIELHAUS
STATEMENT.
HYPE YOUR THOUGHTS
NEVER LEAVE HIGHSCHOOL
Über einen Artikel in DIE ZEIT bin ich auf den Debütroman “Leuchtspielhaus” von Leif Randt aufmerksam geworden; die Lektüre fand’ ich unterhaltsam und gleichzeitig verstörend…
Selten habe ich so viele Seiten eingeknickt, um diese nochmal nachzulesen : “Ich halte deine letzten 400 Tage für vergeudet.” Oder: “Im Internet hat sich nichts bedeutend verändert, ich finde mich zurecht wie vor eineinhalb Jahren, als ich noch täglich online war.” Sehr schön auch: “Jeder unserer Members hat spätestens mit Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrags Facebook verlassen.”
Flyboys und Flygirls (eben die Members) suchen hier ein alternatives Zusammengehörigkeitsgefühl zu virtuellen Gemeinschaften wie Facebook und Co. und finden diese bei regelmäßigen Treffen in einem Friseursalon und eher selten in einem Sudai_Moment_of_Love.
Leuchtspielhaus = Trash-Love-Story eines resignierten Digital Natives.
Wer das Buch dann auch gelesen hat, kann ja mal die offizielle (?) Webseite ansurfen: leuchtspielhaus.com
Dann macht die Webseite (oder das Buch?) mehr Sinn…oder ich hab’ alles falsch verstanden.
Erschienen beim Berliner Taschenbuchverlag, 2009, 240 Seiten.
ISBN: 9783833306471
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Tags: leif randt, leuchtspielhaus, roman
